Warnwesten und ihre Zertifizierung

EN 20471

Seit Juni 2013 werden die Warnwesten mit der EN ISO 20471 für hochsichtbare Warnkleidung klassifiziert. Diese Zertifizerung entspricht den vorgegebenen Normen. Die DIN EN 471 wurde durch diese ersetzt. Aufgrund dessen sind einige grundlegende Änderungen eingetreten. Eine Weste nach DIN EN ISO 20471 ist sowohl für den professionellen Gebrauch im gewerblichen Rahmen und für die Bereiche gedacht, in denen hohe Sicherheitsrisiken herrschen. 


EN 1150

Die Weste nach DIN EN 1150 hingegen ist nicht für den professionellen Gebrauch. Hauptsächlich sind es Warnwesten für Kinder, da diese aufgrund der ungenügend fluoreszierenden Fläche die Klasse EN 20471 nicht erreichen.

Westen nach EN 1150 gelten vorwiegend im Privat- bzw. Hobbybereich. Diese Westen werden zum Beispiel gerne als Kennzeichnungswesten verwendet.

 


Die Unterteilung in 3 Klassen

Die Weste mit der vorgenannten Zertifizerung wird in drei verschiedenen Klassen anhand der fluoreszierenden Fläche sowie der Anzahl der reflektierenden Streifen unterteilt. Warnwesten für den Straßenverkehr müssen mindestens die Klasse 1 erfüllen. Für den gewerblichen Bereich, wie zum Beispiel Pannenhilfe oder Abschleppdienst, ist die Klasse 3 Vorschrift.

 

Sicherheitsweste, Klasse 1 und 2: Im gewerblichen Bereich und Straßenverkehr verwendet.

 

Sicherheitsweste, Klasse 3: Die höchste aller Schutzklassen. Bedecken des Torsos muss gegeben sein. An den Ärmeln müssen sich zusätzlich reflektierende Bänder erkennen lassen.